Die Ostseestadt Wismar

Die Ostseestadt Wismar nennen rund 45.000 Menschen ihre Heimat, die ihren Namen vermutlich durch den östlich der Stadt gelegenen Fluss Wissemaraa erhielt. Nach der Stadtgründung im Jahr 1226 wurde Wismar bereits 1259 Mitglied der Hanse. Größere Bedeutung erlangte der Wismarer Hafen allerdings erst unter dem DDR-Regime, welche ihn nach Rostock zum zweitgrößten Hafen der DDR ausbaute und zu einem Hauptumschlagspatz für Massenware machte. Als Folgen dessen beherbergt Wismars Hafen noch heute einen der bedeutendsten Holz-Cluster Europas.

Nach dem Zusammenbruch der DDR wurde die Wismarer Altstadt im Rahmen der Städtebauförderung saniert und erhielt im Jahre 2002 sogar das Prädikat Weltkulturerbe durch die UNESCO verliehen. Hier befinden sich auch die herausragenden Sehenswürdigkeiten der Stadt. Neben dem großen Marktplatz sind dass, das klassizistische Rathaus, das Bürgerhaus „Alter Schwede“, die Wasserkunst und das Reuterhaus.

Gleich hinter dem Rathaus befindet sich übrigens das Stammhaus der Kaufhausgruppe Karstadt. Aber nicht nur die Altstadt, sondern auch der alte Hafen mit seinen Zeugnissen aus der Hansezeit, lädt zum Verweilen ein. Aufgrund seines malerischen Ambiente wurde er als Austragungsort für die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern bestimmt.

Aber nicht nur die beschauliche Altstadt zieht jedes Jahr Scharen von Besuchern an. Auch die Nähe Wismars zur Ostsee ist ein gutes Argument der Stadt mal wieder einen Besuch abzustatten.